„Wie Ihr Leben auch aussehen mag,
ich möchte Sie ermutigen,  es zur Übung werden zu lassen.
Lassen Sie sich selbst ein Sehender, eine Hörende, eine Denkende sein. Wenn wir das Leben selbst sind, haben wir keine Fragen über das Leben.“
Charlotte Joko Beck

Ich bin überzeugt, dass wir Menschen ausnahmslos alles in uns tragen, das uns zum Leben, zum Glück und zu Veränderungen befähigt. Leider fällt es uns oft schwer, unsere Fähigkeiten und unsere innere Weisheit zu erkennen. Die buddhistische Psychologie spricht von einem Juwel, das seinen Glanz verloren haben mag und dennoch in seiner ganzen Schönheit in uns vorhanden bleibt, und somit natürlich wieder auffindbar ist. Dieser (therapeutische) Ansatz gefällt mir sehr: der Ausgangspunkt ist das Heile, das unglaubliche Potential, und nicht die Pathologie. Dabei steht die Selbstwirksamkeit im Zentrum. Was da ist, kann wieder zugänglich gemacht werden, den Schlüssel haben wir selbst. Ihn zu finden, ist eine Kunst und diese Kunst wird entwickelt und befördert durch Achtsamkeit, Meditation , Mitgefühl und Selbstmitgefühl.
Da ich viele Jahre als Anwältin in einer internationalen Anwaltskanzlei gearbeitet habe, zeitweise als Partnerin, kenne ich die Anforderungen und Strukturen großer Unternehmen aus eigener Erfahrung. Ich weiß, wie sehr eine Übungspraxis, die auf die Atmung und momentane Wahrnehmung gerichtet ist, Ruhe, Klarheit und Ausdauer fördert. Mittels bildgebender Verfahren konnten die Neurowissenschaften mittlerweile den Nachweis erbringen, dass Achtsamkeits- und Meditationspraxis unser Gehirn verändert und z.B. die emotionsverarbeitenden Zentren stärkt.

Seit ich mich vor mittlerweile vielleicht 20 Jahren verschiedenen Meditationspraktiken zugewendet habe, ist mir darüberhinaus immer klarer geworden, wie sehr Meditations- und Achtsamkeitspraxis persönliche Freiheit fördert, indem sie hilft, uns von unseren „Programmierungen“, also der Verhaftung im reaktiven Sein, zu befreien.
Ich möchte durch Seminare, Schulungen, Vorträge und Einzelarbeit Impulse setzten, und die Samen verstreuen, die ich auf meinem Weg einsammeln durfte.
Ich bin vielen Lehrerinnen und Lehrern begegnet. Besonders inspiriert haben mich die Schriften der Zen Lehrer Shunryu Suzuki Roshi und Toni Packer sowie die Lehren von Jiddu Krishnamurti. Ruth Denison, Charlotte Yoko Beck, Sylvia Wetzel sind Lehrerinnen, deren Mut und Klarheit mir Lichter aufgesteckt haben. Im Kloster des Großen Mitgefühls in Waldbröl (European Institute for Applied Buddhism/EIAB) fing ich an zu begreifen, wie radikal in ihren gelebten Konsequenz die Achtsamkeitslehre von Thich Nhat Hanh ist. Von Rick Hanson habe ich gelernt, wie sich neuronale Strukturen verändern lassen. Christopher Germer und Christine Brähler lehrten mich Achtsames Selbstmitgefühl zu entwickeln. Die Wind und Wolken Sangha in Bornstein bei Kiel lehrt mich die Kostbarkeit gemeinsamen Übens, auch wenn ich nicht oft dabei sein kann.
Natürlich gibt es eine Fülle von weiteren Einflüssen. In der Rubrik „Ressourcen“ finden sich eine Literaturliste, Hinweise auf Links und nach und nach hoffentlich auch ein paar Texte.  

 Auswahl an Aus- und Fortbildungen

  • Psychotherapeutische Heilpraktikerin
    (Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie, Juni 2010)
  • Achtsames Selbstmitgefühl (2015, Germer und Brähler)
  • Taking in the Good (2014, Rick Hanson)
  • Achtsamkeit und Akzeptanz als Haltung und Methode in der Psychotherapie (2012-13)
  • Zusatzausbildung Kommunikationspsychologie am Hamburger Institut für Weiterbildung, Schulz von Thun (2011-2014)
  • Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers (2010)
  • Ausbildung zur Leiterin im Bibliodrama (Evangelische Akademie Nordelbien, 1996)
  • Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Pädagogik, Promotion zum Dr. jur. (Marburg, Passau, Jena, 1981-86, 1996)