Achtsamkeit und Resilienz
SEMINARE, TRAININGS UND VORTRÄGE

Denn das ist eben die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit,
dass sie im Augenblick das Nichts zu allem macht.
Johann Wolfang von Goethe

„Merken was los ist und sich erinnern, was hilft”. So erklärt die Meditationslehrerin Sylvia Wetzel ganz pragmatisch den Begriff Achtsamkeit. Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Mit wachsender Achtsamkeit reduzieren sich gewohnheitsmäßige automatische und unbewusste Reaktionen auf das gegenwärtige Erleben.  Der Bewusstseinszustand wird klarer und erlaubt es in zunehmendem Maß, innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen. Mit dem Abnehmen rein reaktiver Handlungen und Emotionen steigt die Fähigkeit, situationsadäquat und authentisch zu handeln. Mitgefühl und Selbstmitgefühl wachsen. Und auch die Resilienz nimmt zu, also die psychische Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie mit Hilfe eigener Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Was bewirkt eine Achtsamkeitspraxis?

Menschen, die Achtsamkeit praktizieren, stellen fest, dass das Empfinden von Glück und Lebensfreude zunehmend weniger von äußeren Bedingungen abhängig ist. Sie entwickeln einen klaren, stabilen Geist, der es ihnen erlaubt, auch in schwierigen Lebenszeiten und Situationen mit der Kraft ihrer inneren Ressourcen verbunden zu sein.

Sein. Lernen. Innehalten.
Sitzen. Schweigen. Schauen.

„Das Erwachen und Erblühen von Verständnis, Liebe und Intelligenz hat nichts mit einer Haltung oder Tradition zu tun, wie alt und eindrucksvoll sie auch sein mag. Es geschieht von allein, wenn ein Mensch fragt, staunt, forscht, zuhört und still schaut, ohne in Angst, Vergnügen oder Schmerz stecken zu bleiben. Wenn die Ich-Bezogenheit schweigt, sind Himmel und Erde offen.
Das Geheimnis, die Essenz allen Lebens ist nicht anders als stilles Offensein einfachen Hörens.”Toni Packer

 

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